Open Floor Bewegungspädagogin.
Transformationscoach.
Herzverbundene Nomadin, lebenslang Lernende.

Ausbildung & Training
Open Floor Teacher Training (Europe 2022-24)
Women Re.Member - Frauen Leadershiptraining (pioneers of change, 2022-23)
Heart of Yoga Teacher Training (Susanne Daeppen nach Mark Whitwell, 2021-22)
Music Learning Theory (A + B, 2021-22)
Musikpädagogik (Schulmusik Sek2, 1. Jahr Master, 2016-17)
M.A. Kultur+Management (2009-2012)
B.A. Musikwissenschaft (2004-09)

Erfahrungen
Medicine Woman - Movement Medicine Jahresgruppe 20205 (Kristin Glenewinkel), Energiearbeit (Samuel Sieber), Tantra (tantric lifestyle), Ätherische Öle (doTERRA) und Essenzen (aura soma), Atemarbeit (Erfahrbarer Atem, Atem Tonus Ton), Stimmtraining (Anne Schmid), Iyengar-Yoga (Cristina Amstutz), Butoh (Susanne Daeppen), Conscious Dance (5Rhythmen, Authentic Movement, Movement Medicine, Ecstatic Dance), zeitgenössischer Tanz, Somatic Experiencing, Gefühlsarbeit (nach Safi Nidiaye & Vivian Dittmar, ETB), Transaktionsanalyse, Circles - Cycles - Ceremonies (Kaja Andrea)

Mitglied
BGB Schweiz - Berufsverband für Gesundheit und Bewegung Schweiz
ICMTA - International Conscious Movement Teachers Association

Es schliesst sich ein Kreis - ein neuer öffnet sich... Den Funken der Open Floor Bewegungspraxis, den Anja Gysin 2018 während dem Open Floor Workshop-Zyklus “Verbindung ist Heilung” in mir entzündet hat, gebe ich nun weiter!

Die Open Floor Bewegungspraxis ist für mich Lebensfreude mit dem freien Tanz, es ist Forschungsraum für neue Bewegungsmöglichkeiten - körperlich, emotional, mental, spirituell - eine Fähigkeit, die in der aktuellen Zeit beinahe lebensnotwendig ist. Es ist eine Methode achtsam zu werden, zu transformieren und Transformation zu begegnen - für den Alltag, ob im privaten oder professionellem Leben.

Ich tanze also bin ich. Ich liebe es zu tanzen und mich damit lebendig zu fühlen. Umso mehr liebe ich es, einen Raum für das freie Tanzen zu öffnen, welcher für mich Lebensfreude, Achtsamkeit, Meditation, Lern- und Erfahrungsraum, Entfaltung und Prozess in einem ist.

Der Tanz begleitet mich seit meiner Jugend. Neben dem Tanzen bei Parties und in Clubs fand ich meine Faszination für den zeitgenössischen Tanz. Ein prägendes Erlebnis war der Besuch des Stückes SIDEWAYS RAIN der Compagnie Alias, bei dem nur durchs Zuschauen meine Wahrnehmung für meinen Körper in Raum und Zeit verändert wurde. Mit der Open Floor Movement Practice fand ich ein Zuhause, was mir Struktur und Freiheit zugleich gibt. Dabei kann ich mein Innerstes zum Ausdruck bringen und achtsam in Begegnung gehen. Damit habe ich mir einen Zugang zu meinem Körper und meiner Seele, meinen Gefühlen und Gedanken, als ganzheitliches Wesen erschlossen. Es ist eine kontinuierliche Praxis meine Lebensenergien fliessen zu lassen.

Die Achtsamkeits- und spirituelle Praxis wurzelt für mich im Aufwachsen mit dem christlich evangelisch-lutherischen Glauben, die sich über die somatische Praxis sowie die Yogapraxis des Heart of Yoga und schamanische Arbeit mit Natur & Zyklen in eine integrative Praxis transformiert hat, in der Kontemplation und verkörpertes Bewusstsein in ein „Lauschen zwischen Himmel & Erde“ mündet.

In Bewegung zu sein ist eine meiner Grundeigenschaften. Ich erforsche Aspekte der Transformation und des nachhaltigen regenerativen Lebens, wozu für mich insbesondere die Lebensbereiche Ernährung und Haushalt, Mobilität und Reisen, Wohnen und Kleiden, Lieben und Arbeiten sowie Gemeinschaft als alles Verbindende gehören. Ob nun plastikfrei, ressourcenschonend, minimalistisch oder den Lebensraum Erde, die eigenen Bedürfnisse und das grosse Ganze respektierend.

Mein Weg führte mich von der Musikwissenschaft über das Kulturmanagement, die Tätigkeit in zahlreichen Kulturinstitutionen und -projekten und die Pädagogik zur bewussten Tanzpraxis – vom Kopf in den Körper und auch wieder zurück. Für die Erfahrungen aus dem non-verbalen Raum Worte zu finden, war für mich essenzieller Bestandteil, das Erlebte in mein alltägliches Leben zu integrieren und wieder zurück in den Tanzraum mitzunehmen.

Wichtige neue Erfahrungen haben sich mir auch durch Krisen eröffnet: durch Depression, Erschöpfung, chronische Verdauungsstörung, eine Krebsvorstufe und Verzweiflung. Immer bin ich der Frage gefolgt: es muss noch einen anderen Weg geben als Drogen oder Anitdepressiva, als Burn-Out-Klinik, sonstige Kompensation oder Resignation. Einen Weg zu Wohlgefühl, Genuss, Leichtigkeit, Balance, Klarheit, kokreativer Gestaltung, und und und…
Jetzt fühle ich mich mit der somatischen Praxis, der damit verbundenen inneren Arbeit und der Anwendung von ätherischen Ölen genährt und nachhaltig unterstützt.

Ich bin so facettenreich wie ein Projektor (Human Design) und ein Fisch mit Aszendent Jungfrau eben sein kann – ich bin in den Künsten und der Gefühlswelt zu Hause, ebenso liebe ich Struktur und Ordnung. Als Pfarrerstochter bin ich in einem oppositionellen Haushalt in der DDR aufgewachsen und lebe weiterhin in der Christuskraft – mit dem Herzen verbunden.

Ich setze mich für Körperbewusstsein, Achtsamkeit und Potentialentfaltung im Sinne des lebenslangen Lernens von Menschen ein. Insbesondere möchte ich mich für kinästhetisches Lernen und zyklusverbundenes Sein einsetzen.

Und zu guter Letzt: ich bin in einem Land geboren, was es nicht mehr gibt, und ich werde sterben in einem Land, was es noch nicht gibt – in einer Gemeinschaft der regenerativen Kultur. Ahey, aho!

Mit der Klangschale den Raum öffnen und schliessen.
Dankbarkeit im Herzen spüren.
Photos by Gunter Binsack, Juliane Seifert (Natur), Open Floor Teacher Training
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